Reinhold Messner

Risikomanagement

 

 

Reinhold Messner, der bei seinen Unternehmen selbst immer wieder Risiken eingeht, erzählt in diesem Vortrag von einigen Situationen großer Gefahr und gelungenem „Riskmanagement“ bei Grenzgängen am Ende der Welt: Sven Hedin in der Takla Makan; Shackleton in der Antarktis; Norton, Hillary und die Tragödie 1996 am Mt.Everest. Für Reinhold Messner bleibt das Scheitern ein Baustein zum Erfolg und oft dauert es Jahre bis er zum Ziel kommt, wie mit der Yeti-Aufklärung, die zwar gelang aber nicht angenommen wird oder seinem Gesamtkunstwerk Juval, das an der Bürokratie zu scheitern drohte.

 

Der Versuch Visionen umzusetzen oder an seine Grenzen zu gehen, auch wenn er zum Scheitern verurteilt sein sollte, lohnt sich immer. Reinhold Messner stellt das Tun in den Mittelpunkt des Lebens, das im Gegensatz zum Haben, nie lanweilig wird. Untermalt mit zwei Dutzend Bildern nimmt er seine Hörer mit in die menschenabweisendsten Wüsten dieser Erde, um klar zu machen, daß im kritischen Moment allein der einzelne, seine Überzeugungskraft und sein Geist entscheiden und alle festgefahrenen Verhaltensmuster zerbrechen. Es ist die mentale Kraft, die uns bestehen läßt, die Begeisterung sowie der Überlebenswille, die uns Motivation liefern, unsere großen selbstgesteckten Ziele wieder und wieder anzupacken: Vinciturus vincero!

„Am Limit“

 

Keiner ist so oft an das Limit gegangen wie Reinhold Messner. Im Fels, an den Achttausendern und in den Eiswüsten dieser Erde. Aber Reinhold Messner ist auch ein politischer Mensch, Museumsbetreiber und Bergbauer. In diesem Vortrag erzählt er aus seiner Jugend in den Dolomiten, vom Himalaja, der Wüste Gobi, Grönland und seinen Bergmuseen.